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Deutscher Rekord beim 24h-Stunden-Schwimmen
Geschrieben von: Chrisatoph Capellmann   

09./10. Januar - Am 09. und 10. Januar fand in der Osthalle in Aachen das erste Aachener 24-Stunden-Schwimmen statt. Es wurde vom ASV 06 und dem Brander SV erfolgreich organisiert.

Das 24-Stunden-Schwimmen sollte mit einem Paukenschlag enden. Vera Niemeyer vom SG EuregioSwimTeam, derzeit startberechtigt für Nimo Landgraaf, Niederlande, und das erste Mal bei einem 24-Stunden-Schwimmen dabei, erreichte nach ca. 19 Stunden die deutsche Rekordmarke von 71km und war auch danach nicht zu bremsen. Am Ende waren es 80km, die sie in den 24 Stunden zurücklegte, 9km mehr als der bisherige deutsche Rekord. Im Schnitt machte sie 3,3km in der Stunde, wobei Pausenzeiten dabei nicht mit berücksichtigt sind. Herzlichen Glückwunsch Vera. Dieser Leistung gebührt absoluter Respekt.

Das Sahnehäubchen der Veranstaltung war dann sicherlich der zweite deutsche Rekord, denn auch die Bestmarke bei den Männern von 76km fiel in der Osthalle. Andreas Suck aus Magedeburg schwamm wie Vera auch 80km. Die letzten Bahnen zogen Vera und Andreas gemeinsam durchs Wasser und beendeten unter Applaus der Zuschauer, Organisatoren und anderen Aktiven ihre Mammutstrecke.

 

Aber wir sollten nicht vergessen, dass das EuregioSwimTeam mit einigen Aktiven am Start war. Die Teilnahme wurde von den Aktiven selbst organisiert und so meldeten sie sich unter dem Namen SG Euregio Kraulquappen für das 24-Stunden-Schwimmen an. Die jüngsten Teilnehmerinnen waren vom Jahrgang 2003 und 2004. Die Mädels brachten es jeweils auf mehr als stolze 10km. Aber auch die älteren Mädels/Damen machten mächtig Meter, so z.B. Svenja Metz 20km und Julia Schmitt Stafford 35km.

Natürlich waren auch Jungs im Team der SG Euregio Kraulquappen dabei. Jörg Bartz legte 30km zurück und Tom Breuer gute 26km. Niklas Vockrodt kam auf 20km.

Nicht alle Aktiven waren die kompletten 24 Stunden in der Osthalle. Trotzdem kamen in der Summe knapp 300km für das Team zusammen, eine Distanz von Köln bis kurz vor Bremen.

Sicherlich war es für alle eine besondere Erfahrung, denn diese Distanzen in solch einem Zeitraum wurden bisher von den Aktiven nicht absolviert, auch nicht bei sehr hohem Trainingspensum. Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch. Die anstehende Bezirksmeisterschaft „Lange Strecke“ muss euch ja jetzt wie eine Sprint-Veranstaltung vorkommen. Dazu allen viel Glück und Erfolg.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Januar 2016 um 12:45 Uhr