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Berlin, Berlin, wir waren in Berlin
Geschrieben von: Niklas Pes   

17.-21. Juni - Als die Ergebnisse der west, -ost, - und süddeutschen Meisterschaften online waren, war die Freude groß, denn sowohl Tom Breuer als auch Niklas Pes hatten es zu den deutschen Jugendmeisterschaften geschafft. All die vielen Trainingsstunden hatten sich nun endlich bezahlt gemacht und man gehörte nun zu den 20 bzw. 40 schnellste Schwimmern in seinem Jahrgang. Nun war die Frage, würden es die beiden Schwimmer schaffen ihre Qualifikationszeiten in Berlin nocheinmal zu unterbieten?

Am Mittwoch Morgen hatte das Warten ein Ende. Während Familie Pes mit dem Auto anreiste, nahmen Tom und sein Vater das Flugzeug. Am späten Nachmittag war es endlich so weit und nach einer scheinbar nicht enden wollenden Odyssee war Familie Pes endlich im Osten Berlins angekommen, während die anderen Zwei schon längst in der Schwimmhalle waren. Eine beeindruckende Halle, die sowohl über zwei Tribünen, als auch über ein zweites 50m Becken  verfügt. Aber auch die Konkurrenz war beeindruckend; Groß, breit und man dachte nur:“Der kann doch nicht genauso alt sein wie ich“.
Als man sich vom ersten „Schock“ erholt hatte schwammen wir noch etwas um das Gefühl für die Halle zu entwickeln. Am Abend des selben Tages führte uns Klaus Breuer, der schon in Aachen jedes Berliner Restaurant auf Herz und Nieren geprüft hatte, zu einem Italiener, der seinen und unseren Ansprüchen genügen sollte. Was auch so eingetroffen ist.

Donnerstag Morgen 5:30. Aufstehen, Frühstücken und dann ab zur Halle. Für Stephan Zehrer fing der Tag noch früher an, denn er reiste extra mit dem Flugzeug am Morgen und schaffte es rechtzeitig in der Halle zu sein. An der Halle angekommen hieß es schnell umziehn und dann ab ins Wasser, denn die Konkurrenz schläft nicht. Und schon kurz nach Beginn des Wettkampfes war der erste Start für Niklas Pes auf 50m Brust. Doch wie schon auf anderen Wettkämpfen zuvor verhinderete der „Kopf“ und die ganzen Gedanken, die er sich machte eine gute Zeit. „Trotzdem wird mir dieses Rennen immer in Erinnerung bleiben. Es war mein erster Start bei den Deutschen Meisterschaften.“  Nun lag es an Tom Breuer, den Kohlscheider SC wieder ins rechte Licht zu rücken und es gelang ihm.
Mit einer klasse Zeit von 1:10.6 schaffte er es seine erst kurz zuvor aufgestellte Bestzeit noch einmal zu unterbieten. So ging der erste Wettkampf Tag zu ende und nun wurde die Berliner Innenstadt unsicher gemacht. Abends gucken wir gemeinsam Fussball und so ging der erste Tag in Berlin seinem Ende entgegen.

Am nächsten Morgen konnte wir später frühstucken. Während Tom an diesem Tag keinen Start hatte ging es für mich um eine gute Zeit auf den 100m Brust. Dies würde bedeuten rechtzeitiges Aufwärmen und die ganzen Gedanken, die sich um den Wettkampf drehten,  außen vor zu lassen, in der Hoffnung , dass man ein gutes Rennen schwimmt. Dies gelang recht gut, wenn man berücksichtigt, dass er in der Woche vor den Djm kaum trainiert hatte. Und so ging auch der zweite Wettkampf Tag dem Ende entgegen.
Der Nachmittag wurde genutzt, um sich die Sehenswürdigkeiten in Berlin mal etwas genauer anzuschauen. Während Tom und sein Vater sich mit Freunden trafen, besuchte Familie Pes die schärfste Currywurstbude Berlins, was mit vielen Tränen verbunden war...
So ging für Niklas und seine Familie ein schöner Trip nach Berlin zu ende und, während Tom am nächsten Tag noch schwimmen durfte, machte sich Familie Pes schon auf den Heimweg.
Tom schwamm auf den 200m Brust nocheinmal eine Bestzeit, und damit gingen auch für Tom erfolgeiche Jahrgangsmeisterschaften in Berlin zu ende.
Bis Nächstes Jahr Berlin!

Ergebnisse

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. Juli 2014 um 19:39 Uhr