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NRW Kurzbahnmeisterschaften
Geschrieben von: Text: Tom Breuer | Bild: Peter Kuhne, SV NRW   

8./9. November - Die NRW-Kurzbahnmeisterschaften in der Wuppertaler Schwimmoper waren für den größten Teil der ersten Wettkampfmannschaft der Höhepunkt der Kurzbahnsaison. Lediglich für Vera Niemeyer und Jan Nigl, deren Qualifikation für die an gleicher Stelle stattfindenden Deutschen Meisterschaft schon vorher fest stand, war dies ein willkommener Test vor eben dieser Meisterschaft.

Mit 8 Aktiven- von denen 5 ihr Debut bei dieser Meiserschaft gaben- und 19 Vorlaufstarts war der KSC mit einer deutlich größeren Mannschaft vertreten als in den Vorjahren. Da die Anfahrt ohne Benutzung der Deutschen Bahn erfolgte, kam das Team pünktlich in Wuppertal an, und auch die ersten Befürchtungen, dass die gewählte Tiefgarage einstürzen würde, stellten sich im Nachhinein als unbegründet heraus.

Als erste Schwimmerin ging Vera über 50m Rücken an den Start, war aber mit Platz und Zeit (30,53 s) nicht sonderlich zufrieden. Bei den anschließenden 50m Brust der Männer hellten sich die Minen dann auf: Christian Federwisch und Tom Breuer verbesserten ihre Bestzeiten um jeweils mehr als eine Sekunde und belegten in der Jahrgangswertung die Plätze 10 und 9. Auch Niklas Pes konnte mit einer Leistung von 30,59s zufrieden sein.

Hannah Capellmann war die jüngste Teilnehmerin überhaupt und trat über 50m Freistil ein. In Ihrem Lauf war sie zwar die schnellste Schwimmerin aus ihrer Heimatstadt, verfehlte aber knapp die Pflichtzeit in der offenen Klasse, die gleichzeitig auch Bezirksklassenaltersrekord und Clubrekord bedeutet hätten.

Allrounder Jonas Pes trat am Samstag über die 50m Schmetterling und die 100m Lagen an. In beiden Disziplinen erreichte er Bestzeiten und erreichte mit 27,55s am Ende auf der Schmetterlings-Sprintstrecke einen nicht unbedingt erwarteten 8 Platz.

Tom legte über die 200m Brust nach und durchbrach mit 2:29,04 min erstmals die Schallmauer von 2:30min. Damit erreichte er einen hervorragenden vierten Platz und stellte- wie erst zwei Tage später bemerkt – auch einen neuen Vereinsrekord auf.  Höhepunkt am Samstag waren dann die 200m Rücken von Vera, die sich für das Finale qualifizierte und dort mit 2:17,31 die Bronzemedaille gewann.

Am Sonntag erreichte Vera zuerst einen 11 Platz über die 100m Rücken, bevor Niklas und Tom über die 100m Brust an den Start gingen und beide deutlich unter 1:10min blieben. Jonas komplettierte mit zwei Bestzeiten über 50m Freistil und 100m Schmetterling die Serie der „98er“: 8 Bestzeiten bei 8 Starts. Ebenfalls am Start über 50m Freistil war Edgar Kunath, der mit 26,28s knapp über der Pflichtzeit blieb.

Da einige für Staffeleinsätze benötigte Aktive am Wochenende nicht zur Verfügung standen, traten am Nachmittag keine Staffeln für den KSC an. So konnte die Rückreise schon gegen Mittag erfolgen, was aber auch keinen sonderlich störte.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 16. November 2014 um 10:14 Uhr